Was war los 2019?

Was war los 2019?

Eine ganze Menge ?

Es war ein Jahr, in dem auch ich viel gelernt habe.

Ich habe die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen intensiviert und es macht mir – und ihnen sehr viel Spaß. Und ich finde es immer wieder faszinierend, wie die Esel ein Gespür für diese ganz besonderen Menschen entwickeln und wie sich Freundschaften ergeben. Eine Gruppe kommt regelmäßig und da bemerkt man genau, welcher Esel zu welchen Menschen am besten passt. Das ist einfach toll.

Tiefes Verständnis

„Spiel und Spaß mit dem den Eseln“ – auch da habe ich gemerkt, wie wichtig Abwechslung ist. Für die Kinder ist es zwar immer „neu“, aber die Esel erinnern sich durchaus an das letzte Mal. Die Kinder wechseln zwar, aber wenn der Parcour gleich bleibt, ist es den Eseln schnell langweilig. So versuche ich immer wieder, mir da etwas Neues einfallen zu lassen. Und das kommt auch bei den Kindern (und Erwachsenen) gut an, wenn ich ihnen erkläre, dass es ein Experiment ist und der Esel dieses spezielle Hindernis noch nicht oder noch nicht gut kennt. Umso größer ist dann die Freude, wenn es klappt! ?

Auch hatte ich dieses Jahr einige Kinder und Erwachsene, die sich ziemlichen Respekt vor den Eseln hatten und sich nicht wirklich trauten, die Tiere zu berühren oder womöglich sich darauf zu setzen (in dem Fall die Kinder, Erwachsene sind meist zu schwer). Aber – und darauf bin ich ziemlich stolz – meine Esel haben mit ihrem Sanftmut und ihrer Geduld es immer geschafft, diese Ängste abzubauen.

Ansonsten hatte ich viele Geburtstage von Kindern und Erwachsenen (im Alter zwischen 4 und 80!)?, die individuell gestaltet wurden, Familienwanderungen (wobei manchmal auch die Kinder schon erwachsen waren) , Spazierengänge,Ausritte und auch Info-und Schmusestunden im Stall.

Junggesellenabschied – gleich drei Mal haben junge Frauen bei mir gefeiert. Das war ein Riesenspaß  für alle.

LIEBE !!

Auch mein Grundkurs „Esel Haltung“ hat einmal stattgefunden. Es war eine sehr nette Familie, leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt. Aber trotzdem hat es miteinander Spaß gemacht und ich freue mich immer sehr, wenn Leute sich vor der Anschaffung eines Esels grundlegend informieren. So ein Esel wird bis zu 40 Jahre alt – es sollte ein Miteinander  für’s Leben sein.

Meine Esel stammen größtenteils aus Haltungen, in denen das leider nicht so war.

Sind wir nicht schön☺

Veröffentlicht von

Susanne Daxlberger

Bäuerin, Lehrerin und Mutter von sechs Kindern. Seit meiner Kindheit bin ich von Eseln begeistert, denn sie sind treue und rücksichtsvolle Geführten, die mitdenken, aber auch ihren eigenen Willen haben. Also genau wie wir Menschen. Ich bin bei den Wanderungen, Erlebnisnachmittagen und Kindergeburtstagen dabei.

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